Die CSD-Wanderung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Naturgewalten“. Dank der Werbung beim CSD begaben sich dazu vier neue Gesichter und acht alte „Hasen“ auf den Weg nach Baiersbronn – Mitteltal.
Unterhalb des Schrambergs führte uns der Wanderweg durch bunt blühende und herrlich nach Kräuter duftende Wiesen. Schautafeln gaben uns zudem Infos zu den zahlreichen Quellen und Parzellen, die in dieser Schwarzwaldregion typisch sind. Wenig später erreichten wir einen Waldweg, der uns stetig bergauf führte. Begleitet wurden wir dabei vom Bösellbach, der ursprünglich immer wieder das Tal überschwemmte, aber mittlerweile und vor allem dank vieler von Menschenhand erstellter Kaskaden (Treppenstufen aus Granit) gezähmt wurde. Direkt an der Grenze zum Nationalpark liegt die Bösellbachhütte, bei der wir eine Vesperpause machten. Im Zick Zack ging es danach auf einem schmalen Wanderpfad hinauf zum Sauerbrunnen (einer Schwefel- und Eisenhaltigen Quelle). Kurze Zeit später erreichten wir einen breiten Forstweg und unseren höchsten Punkt (ca. 925 m NN), an dem wir mit schönen Ausblicken über das Böellbachtal und nach Mitteltal für den anstrengenden Aufstieg belohnt wurden. Der Forstweg führte uns nun bergab und wir gelangten im dichten Nadelwald zu einer Karwand, an der der Rosshimmelwasserfall über mehrere Stufen herabfließt. Ca. 1 km später erreichten wir am Fuße einer weiteren steilen Karwand den Ellbachkarsee und machten dort auf Steinbänken und Felsbrocken Pause. Über den Abenteuerpfad gelangten wir über Stock und Stein ins Gutellbachtal. Auf dem Weg zum Wildgehege mussten wir die Gute Ellbach auf riesigen Trittsteinen überqueren. Beim Forsthaus vereinen sich Gutellbach und Böselbach zum Ellbach, dem wir zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Mitteltal folgten. Dort freuten wir uns alle nach dem ca.17 km langen Rundweg auf die Einkehr im Biergarten vom Gasthaus Tannen-Marie. Trotz Umbaumaßnahmen in der Küche haben alle ein fabelhaftes Essen erhalten und auch der anvisierte Bus zur Rückreise wurde pünktlich erreicht.




